Beerenfrüchte

Als Beere gilt in der Botanik eine aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangene Schließfrucht, bei der die komplette Fruchtwand auch noch bei der Reife saftig oder mindestens fleischig ist. Traditionell und umgangssprachlich ist der Begriff anders belegt und wird üblicherweise für kleine, süße Früchte verwendet. Diese Bedeutung des Wortes ist unter Beerenobst beschrieben. Beispiele für Beerenobst sind Erbeeren, Himbeeren oder auch Johannisbeeren.

 

 

BROMBEERE


Alleine in Europa wurden bis dato mehr als 2.000 unterschiedliche Brombeersorten beschrieben. Die Früchte werden als Obst in unserer täglichen Ernährung verwendet. Brombeer-Arten sind winterkahle oder wintergrüne Sträucher. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.

 

 

HIMBEERE


Die Himbeere gehört zu der Familie der Rosengewächse, ihr Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden. Anders als die Brombeere kann die Himbeere sehr einfach vom Strauch abgezogen und geerntet werden. Je nach Sorte kann die Ernte von Juni bis hin in den September erfolgen. Die Himbeere ist im zentralen und nördlicheren Europa stark verbreitet und wächst in den Alpen ebenfalls in Höhen von bis zu 2.000 Meter.

 

 

HEIDELBEERE


Die Heidelbeere, regional auch als Schwarzbeere, Blaubeere, Mollbeere, Waldbeere oder Moosbeere bezeichnet, gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Die bei uns im Handel erhältlichen Heidelbeeren stammen nicht von der in Europa kultivierten Heidelbeere ab, sondern von der amerikanischen Heidelbeere. Die Heidelbeere wächst am Besten im halbschattigen Bereich in frischen Laub- und Nadelwäldern.

 

 

ERDBEERE


Erdbeeren gehören zur Gattung der Rosengewächse und sind schon seit langer Zeit in unsere tägliche Ernährung integriert. Bereits in der Steinzeit haben Erdbeeren eine wichtige Rolle gespielt, jedoch erst im 18. Jahrhundert entwickelte sich die uns bekannte Gartenerdbeere. Aktuell gibt es ungefähr 20 unterschiedliche Erdbeersorten.

 

 

JOHANNISBEERE


Die Johannisbeere wird in Bayern, Österreich und Südtirol auch als Ribisel bezeichnet. Die Schweizer bezeichnen sie liebevoll als Meertrübeli oder Trübeli. Sie gehören zur Gattung der Stachelbeerengewächse. Ihr Name leitet sich vom Johannistag am 24. Juni ab, um den herum die ersten Sorten reif werden.

 

 

PREISELBEERE


Die Preiselbeere gehört zur Familie der Heidelbeeren und ist in Eurasien und Nordamerika stark verbreitet. Sie wird je nach Region auch als Kronsbeere, Grante, Moosbeere oder Riffelbeere bezeichnet. Fünf bis sechs Wochen nach der Befruchtung reifen ab Ende August bis Anfang September die zunächst weißen, später leuchtend roten Beeren. Kultursorten reifen unter guten Bedingungen auch noch ein zweites Mal im September und Oktober. Unter günstigen klimatischen Bedingungen sind schon ab Ende Juni reife Preiselbeeren zu finden.